Prager Frühling 2020

Der Prager Frühling 2020 sollte dieses Jahr ursprünglich mit den Berliner Philharmonikern eröffnet werden. Für den Abschluss war Beethoven mit der Ode an die Freude geplant. Wie bei vielen anderen Veranstaltungen auch, wird aus diesem Programm in diesem Jahr nichts. Trotzdem ist ein abgespecktes Programm geplant, welches ihr im Wonnemonat Mai von zu Hause aus sehen könnt. Dabei soll nach Veranstalterangaben zwar der große Chor in Beethovens 9er Symphonie nicht singen, dennoch soll das Thema Ode an die Freude beim Prager Frühling 2020 in die Welt getragen werden.

Programm

Aktuell wird geplant, dass mindestens 10 Konzerte live übertragen werden. Die Zusammenstellung ist zwar noch nicht bekannt, aber es wird daran gearbeitet, einen guten Querschnitt zum eigentlichen Programm zu bieten. Dabei werden mehrheitlich tschechische Künstler im Vordergrund stehen. Dennoch versucht man derzeit auch noch einige Künstler im Ausland zu bewegen, Konzerte für das Festival zu streamen.

Zum heutigen Zeitpunkt gilt es schon als gesichert, dass es einen Gesangsabend mit dem Bassbariton Adam Plachetka geben wird. Dieser wird dann die Winterreise von Franz Schubert singen. Das Konzert wird im Rudolfinum aufgezeichnet und vor dort live aus der Dvořák-Halle gestreamt. Somit haben wir Freunde Prags auch die Möglichkeit von zu Hause einen Blick (und ein Ohr) ins Rudolfinum zu werfen.

Geschichte

Das Festival gibt es nun schon seit 75 Jahren und es ist gilt weltweit als eines der renommiertesten Musikfestivals der klassischen Musik. Auch wenn wir dieses Jahr die Aufführungen nicht vor Ort besuchen können, so gibt wie in jedem Jahr Traditionen die sich nicht ändern. Der Beginn des Festivals ist jedes Jahr der 12. Mai. Dieses Datum ist angelehnt an den Todestag Smetanas. Andere Traditionen, die es dieses Jahr nicht schaffen werden, sind das erste Konzert (Smetana – Mein Vaterland) und das letzte Konzert (Beethoven – 9. Symphonie).

Ansonsten kann man eigentlich nur große Namen aus der Geschichte dieses Festivals nennen. So hatte im ersten Jahr bereits Leonard Bernstein sein ersten Konzert außerhalb dem amerikanischen Kontinents hier dirigiert. Oder aber der Pianist Rudolf Firkušný, der hier sein letztes Konzert gegeben hat und dessen Namen nun ein Unterfestival für Solo Klavierkonzerte schmückt.

Start des Prager Frühling 2020

12. Mai 2020

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